„Schönes Wochenende!“, sage ich gedankenverloren beim Verlassen des Bäckers. „Schönen ersten Advent!“, tönt es fröhlich und freundlich zurück. Ich drehe mich noch einmal um: „Danke! Ihnen auch!“

Gott sei Dank, wir leben in einem christlichen Land! Es ist nicht zu übersehen. Die nächsten Wochen sind ganz von Advent und Weihnachten bestimmt. Alles ist geschmückt mit warmen Lichtern, Kerzen, Sternen, Kränzen, Girlanden. Was bedeutet das?

Heinrich Böll hat einmal sinngemäß gesagt: „Selbst die allerschlechteste christliche Welt würde ich der besten atheistischen vorziehen, weil dort Sterbende begleitet werden, Kranken geholfen wird, Gefangene besucht werden, weil es dort Vergebung, Mitgefühl, Barmherzigkeit gibt, weil dort niemand nutzlos ist, jeder geachtet und geliebt wird. Und ich empfehle es der Nachdenklichkeit der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.“

Woher kommt die Festfreude von Advent und Weihnachten? Das liegt an unserem Gott, den Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, so besingt: „Denn von Herzen freundlich ist Gott. Ein Licht aus der Höhe wird uns besuchen, wie die Sonne am Morgen aufgeht, und wird uns allen erscheinen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen. Er wird unsere Füße lenken auf den Weg, der zum Frieden führt.“ (Lukas 1, 78-79)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine fröhliche Adventszeit!

Westerheide Ulrike

 

 

 

 

 

Ulrike Westerheide
GRZ Krelingen